
Abgelegen im blauschwarzen Tannenwald liegt er, der Mordhof. Hier wurde die gesamte Familie Danner brutal mit der Spitzhacke erschlagen, auch die Kinder und die neue Magd. Niemand im Dorf hat von der grausamen Tat etwas mitbekommen. Wundern tut es aber keinen, war doch der alte Danner ein alter Tyrann und Geizhals, der es sich mit jedem in der Umgebung verscherzt hatte. Seine frömmelnde Frau sprach mit niemandem, und die Kinder seiner Tochter Barbara sollen auch von ihm gewesen sein. Als zwei Jahre spĂ€ter die junge Kathrin im Dorf auftaucht, ist der TĂ€ter noch immer nicht gefunden. Bald erkennt sie hinter dem dichten Netz aus LĂŒgen und Schweigen eine tiefe Schuld im Dorf und ahnt, dass der Fall mehr mit ihr zu tun hat, als ihr lieb sein kann.
Handlung
Abgelegen im blauschwarzen Tannenwald liegt er, der Mordhof. Hier wurde die gesamte Familie Danner brutal mit der Spitzhacke erschlagen, auch die Kinder und die neue Magd. Niemand im Dorf hat von der grausamen Tat etwas mitbekommen. Wundern tut es aber keinen, war doch der alte Danner (Vitus Zeplichal) ein alter Tyrann und Geizhals, der es sich mit jedem in der Umgebung verscherzt hatte. Seine frömmelnde Frau (Lisa Kreuzer) sprach mit niemandem, und die Kinder seiner Tochter Barbara (Brigitte Hobmeier) sollen auch von ihm gewesen sein âŠ
Als zwei Jahre spĂ€ter die junge Kathrin (Julia Jentsch) im Dorf auftaucht, ist der TĂ€ter noch immer nicht gefunden. Bald erkennt sie hinter dem dichten Netz aus LĂŒgen und Schweigen eine tiefe Schuld im Dorf, und ahnt, dass der Fall mehr mit ihr zu tun hat, als ihr lieb sein kann âŠ
HintergrĂŒndeRegisseurin Bettina Oberli hat bereits mit ihrem Erfolgsfilm Die Herbstzeitlosen ihr inszenatorisches Können bewiesen. In Tannöd widmet sie sich den bigotten gesellschaftlichen Strukturen und zeigt einmal mehr ihr Talent fĂŒr atmosphĂ€risch dichtes ErzĂ€hlen. Entstanden ist ein starker, fesselnder Kinofilm: bildgewaltig, stimmungsvoll und emotional. Ein erstaunliches Drama ĂŒber Schuld, menschliche AbgrĂŒnde, und wie Wegschauen, LĂŒgen und Schweigen den NĂ€hrboden fĂŒr das Böse in der Welt bietet..